Es folgt dieses Kapitel in der Einheitsübersetzung:

“Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke. Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte; wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts. Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, hätte aber die Liebe nicht, nützte es mir nichts.

Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit. Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand. Die Liebe hört niemals auf.

Prophetisches Reden hat ein Ende, Zungenrede verstummt, Erkenntnis vergeht. Denn Stückwerk ist unser Erkennen, Stückwerk unser prophetisches Reden; wenn aber das Vollendete kommt, vergeht alles Stückwerk. Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind und urteilte wie ein Kind. Als ich ein Mann wurde, legte ich ab, was Kind an mir war. Jetzt schauen wir in einen Spiegel und sehen nur rätselhafte Umrisse, dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich unvollkommen, dann aber werde ich durch und durch erkennen, so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin. Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe.”

“Darum hat ihn (Jesus) Gott über alle erhöht …, damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu, und jeder Mund bekennt: Jesus Christus ist der Herr – zur Ehre Gottes des Vaters” (Phil 2,9-11).

Es muss sich etwas ändern.

Wie oft sprechen wir diesen Satz aus? Und wie oft geschieht dann trotzdem nichts. Der Alltag holt uns ein.  Aus Angst vor dem Unbekannten, vor dem Neuen oder aus Bequemlichkeit bleibt alles gleich wie vorher.

Wahrscheinlich geht es uns auch in jedem unserer religösen Schritte oft so. Vorsicht, Skepsis, Angst begleiten uns.  Wenn wir es schaffen würden die positiven Seiten hervorzuheben und die Angst hinter uns zu lassen, dann könnte sich viel bewegen. Jedoch wollen wir das wirklich?

 

Wortbedeutung “Kirche”

Kirche (griech. kyriaké „dem Herrn gehörig“, althochdt. kiricha) steht für:

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kirche

[ griech. "ekklesia" vom hebr. "kehal Jahwe":
"Gemeinde Gottes" (Gottesdienstgemeinde - Ortsgemeinde - Weltkirche) ]

[ griech. "kyriake oikia": "Haus (Gemeinde) des Herrn (Jesus)" ]